Eine Thunderbird-Erweiterung programmieren 4: Chrome Manifest

Die Datei namens chrome.manifest teilt Thunderbird mit, welche Packages und Overlays von der Erweiterung bereitgestellt werden. Öffne die von dir erstellte Datei chrome.manifest und füge diesen Code hinzu:

content     myfirstext    content/
  • content gibt die Art des Materials in der Verpackung an.
  • myfirstext ist der Name des Chrome-Packages (im ersten Segment von <em: id> in der Datei install.rdf angegeben).
  • content/  Gibt den Speicherort der Packagedateien an und wird beim Auflösen der URI chrome://myfirstext/content /... verwendet.

Diese Zeile besagt, dass wir für ein Chrome-Package myfirstext die Kontentdateien im Verzeichnis content/ finden können (das ist ein Pfad relativ zum Speicherort von chrome.manifest).

Um die Thunderbird-Benutzeroberfläche so zu ändern, dass sie die Erweiterung unterstützt, erstelle ein Overlay und führe es mit dem Standard Thunderbird-Interface zusammen. Im weiteren Verlauf des Tutorials werden wir eine XUL-Overlay-Datei erstellen, die mit der Standarddatei messenger.xul zusammengeführt wird. An dieser Stelle legen wir in chrome.manifest die Existenz des Overlays fest (das wir später erstellen werden).

 

Füge diese Zeile am Ende von chrome.manifest hinzu:

overlay chrome://messenger/content/messenger.xul chrome://myfirstext/content/myhelloworld.xul

Dies sagt Thunderbird, dass myhelloworld.xul beim Laden von messenger.xul mit messenger.xul zusammengeführt wird. Weitere Informationen zu Chrome-Manifesten und den unterstützten Eigenschaften findest du in der Chrome-Manifestreferenz.

Es kann hilfreich sein, eine Erweiterung wie den DOM Inspector zu installieren, um das Layout der vorhandenen XUL-Dateien besser zu verstehen und eigene Overlays zu debuggen. (nicht unterstützt ab Thunderbird 60)

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