Reguläre Ausdrücke

  • Adressname der Version: JavaScript/Guide/Regular_Expressions
  • Titel der Version: Reguläre Ausdrücke
  • ID der Version: 312885
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  • Autor: eminor
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Reguläre Ausdrücke sind Muster, die eingesetzt werden, um Text auf bestimmte Zeichenkombinationen zu überprüfen. Auch reguläre Ausdrücke sind Objekte bei JavaScript. Die Muster werden mit den Methoden exec und test von RegExp und den Methoden match, replace, search und split von String verwendet. Dieses Kapitel beschreibt reguläre Ausdrücke in JavaScript.

Erstellen von regulären Ausdrücken

Ein regulärer Ausdruck kann auf zwei verschiedene Arten erstellt werden.

Zum einen kann ein Literal verwendet werden:

var re = /ab+c/;

Hierbei findet die Komplilierung des regulären Ausdrucks während der Auswertung des Scripts statt. Wenn der reguläre Ausdruck konstant bleibt, sich also nicht ändert, ist diese Vorgehensweise aufgrund der schnelleren Ausführungsgeschwindigkeit empfehlenswert.

Zum anderen kann wie folgt die Konstruktorfunktion des Objekts RegExp zum Einsatz kommen:

var re = new RegExp("ab+c");

Bei der Benutzung der Konstruktorfunktion wird der reguläre Ausdruck während der Laufzeit kompiliert. Sie sollte verwendet werden, wenn man weiß, dass sich das Muster während der Laufzeit ändert oder man das Muster noch nicht kennt und von einer anderen Quelle, wie z.B. der Benutzereingabe, bezieht.

Schreiben von Mustern für reguläre Ausdrücke

Ein Muster eines regulären Ausdrucks wird aus einfachen Zeichen, wie z.B. /abc/ oder einer Kombination von einfachen und speziellen Zeichen, wie z.B. /ab*c/ oder /Kapitel (\d+)\.\d*/ erstellt. Das letzte Beispiel enthält Klammern, die zur Speicherung verwendet werden. Die Übereinstimmung im Text, welche auf das eingeklammerte Muster passt, wird hierbei für die spätere Verwendung hinterlegt, wie unter Benutzung von geklammerten Mustern beschrieben.

Verwendung von einfachen Mustern

Einfache Muster werden aus Zeichen konstruiert, für die man eine direkte Übereinstimmung finden möchte. Zum Beispiel passt das Muster /abc/ nur dann für eine Zeichenkette, wenn exakt die Zeichen 'abc' aufeinanderfolgend in dieser Reihenfolge vorkommen. Solch eine Übereinstimmung kommt z.B. in der Zeichenkette "Hallo, kennst du das abc?" und "Das müssen wir noch abchecken." vor. In beiden Fällen enthält die Zeichenkette die Zeichenfolge "abc". In der Zeichenkette "Stab" gibt es keine Übereinstimmung, weil die Zeichenfolge "abc" darin nich vorkommt.

Verwendung von speziellen Zeichen

Wenn bei der Suche nicht nur nach einer direkten Übereinstimmung, sondern z.B. nach einem oder mehreren aufeinanderfolgenden Vorkommen des Buchstabens "b" oder nach Leerräumen (sowohl Tabulator, Leerzeichen als auch Steuerzeichen) gesucht wird, kommen spezielle Zeichen zum Einsatz. Zum Beispiel stimmt das Muster /ab*c/ mit allen Zeichenkombinationen überein, die ein "a", dann sofort nachfolgend 0 oder mehrere "b" (Das Sternchen bedeutet: 0 oder mehr Vorkommen des vorherigen Zeichens) und anschließend sofort ein "c" enthalten. Demnach wird in der Zeichenfolge "cbbabbbbcdebc" eine Übereinstimmung gefunden, weil das Muster auf die Zeichenfolge "abbbbc" passt.

Die folgende Tabelle zeigt eine komplette Liste der speziellen Zeichen, die in regulären Ausdrücken verwendet werden, mit einer Beschreibung zu deren Bedeutung.

Tabelle 4.1 Spezielle Zeichen in regulären Ausdrücken
Character Meaning
\ Eine der folgenden Bedeutungen:
  • Für Zeichen, die normalerweise buchstäblich interpretiert werden, wird mit der Voranstellung des Rückstrichs dafür gesorgt, dass das Zeichen als speziell und nicht als normales Zeichen interpretiert wird. Zum Beispiel stimmt /b/ mit dem Zeichen "b" überein. Stellt man dem "b" einen Rückstrich voran, also /\b/, wird das Zeichen als spezielles Zeichen - in diesem Fall als Wortgrenze - gedeutet.
  • Bei Zeichen, die normalerweise sofort als spezielle Zeichen interpretiert werden, bewirkt der Rückstrich genau das Gegenteil, d.h. dem Zeichen wird die spezielle Bedeutung genommen und es wird als einfaches Zeichen interpretiert. Zum Beispiel ist das Zeichen * (Sternchen) ein spezielles Zeichen mit der Bedeutung: 0 oder mehr Vorkommen des vorherigen Zeichens. Der Ausdruck /a*/ steht demnach für 0 oder mehr a's. Um dem Zeichen * (Sternchen) die spezielle Bedeutung zu nehmen, stellt man ihm einen Rückstrich voran, z.B. stimmt /a\*/ mit 'a*' überein - der Stern wird nun als einfaches Zeichen interpretiert.
  • Das Maskieren eines Zeichens durch die Voranstellung eines Rückstrichs wird auch als escapen bezeichnet. Außerdem sollte man sich merken, dass bei Verwendung der new RegExp("pattern")-Notation auch der Rüchstrich selbst eine spezielle Bedeutung hat und maskiert werden muss, wenn er als normales Zeichen interpretiert werden soll.
^

Das Zirkumflex-Zeichen steht für den Anfang der Eingabe. Wenn das Flag für mehrere Zeilen (multiline flag) auf true gesetzt wurde, wird auch eine Übereinstimmung direkt hinter dem Zeichen für einen Zeilenumbruch (\n) gefunden.

Der Ausdruck /^A/ passt zwar auf das "A" in "Apfel", nicht  jedoch auf das "A" in "Ein Apfel", weil das "A" bei letzterer Zeichenkette nicht am Anfang steht.

Dieses Zeichen bedeutet etwas anderes, wenn es als erstes Zeichen innerhalb von eckigen Klammern (einer Zeichenauswahl) steht.

Zum Beispiel stimmt /[^a-zA-Z\s]/ mit der "3" in "Ich habe 3 Schwestern" überein. Mit den eckigen Klammern wird die Zeichenauswahl gekennzeichnet. Das Zirkumflex innerhalb dieser Klammern negiert die aufgezählten Zeichen: nicht a bis z, nicht A bis Z und keine Leerräume wie das Leerzeichen, der Tabulator oder die Steuerzeichen; übrig bleibt allein die "3".

$

Das Dollarzeichen steht für das Ende der Eingabe. Wenn das Flag für mehrere Zeilen (multiline flag) auf true gesetzt ist, wird auch eine Übereinstimmung direkt hinter dem Zeichen für einen Zeilenumbruch (\n) gefunden.

Zum Beispiel wird mit /t$/ bei "Butter" keine Übereinstimmung gefunden, jedoch bei "Brot", weil das "t" am Ende steht.

*

Das Sternchen steht für eine beliebige Anzahl des vorangestellten Zeichens, also 0-mal oder öfter. Das Zeichen muss also nicht unbedingt vorkommen, sondern darf auch einfach nicht vorhanden sein. Das Sternchen wird gerne zusammen mit dem . (Punkt) als Platzhalter für "ein beliebiges Zeichen beliebig oft" verwendet.

Der Ausdruck /bu*/ passt auf "buuuuu" in "Ein Geist buuuuuht" als auch auf "b"  in "Ein Blauwal blubbert", jedoch nicht auf "Eine Katze kratzt".

+

Steht für das vorangestellte Zeichen einmal oder öfter und ist equivalent zu {1,}. Das Zeichen muss für einen Treffer also mindestens einmal vorkommen.

Zum Beispiel passt /a+/ auf "a" in "Schokolade" und alle a's in "Schokolaaaade".

?

Steht für das vorangestellte Zeichen 0 oder einmal und ist equivalent zu {0,1}.

Zum Beispiewird passt /e?le?/ sowohl auf "el" in "Engel", als auch auf das "le" in "Kapelle" und auch das "l" in "Oslo".

Wenn es sofort hinter einen der Quantoren *, +, ?, oder {} gestellt wird, deaktiviert es die "Gierigkeit" dieser Quantoren und macht sie "genügsam"(für die minimale Anzahl der passende Zeichen stehend) anstatt der standardmäßigen "Gierigkeit" dieser Quantoren (für die maximale Anzahl der übereinstimmenden Zeichen stehend).

Zum Beispiel steht der Ausdruck /\d+/ nicht-global auf die Zeichenkette "123abc" angewendet für "123", weil der Quantor + (Pluszeichen) "gierig" ist. Der Ausdruck /\d+?/ steht hingegen nur für "1", weil der Quantor + (Pluszeichen) aufgrund der Beeinflussung durch das hintangestellte ? (Fragezeichen) "genügsam" ist.

Das Fragezeichen wird auch bei sogenannten lookahead assertions (vorausschauenden Annahmen/Behauptungen) eingesetzt, die in dieser Tabelle unter x(?=y) und x(?!y) beschrieben sind.

.

Der Punkt steht für ein einzelnes Zeichen mit Ausnahme des Zeichens für den Zeilenumbruch.

Zum Beispiel passt /.n/ auf "in" und "än" in der Zeichenkette "nur ein Apfel hängt am Baum", jedoch nicht auf das "n" ganz am Anfang.

(x)

Steht für "x", also die eingeklammerten Zeichen. Diese werden gespeichert, damit sie an anderer Stelle wieder eingesetzt werden können. Die Klammern werden auch "capturing parentheses" (aufnehmende Klammern) genannt.

Zum Beispiel steht /(foo)/ für "foo" in "foobar" und gleichzeitig wird "foo" gespeichert. Die passenden Zeichen können durch Array-Elemente wieder eingesetzt werden. Dabei steht [1] für die Zeichen des ersten Klammerpaars, [2] für die Zeichen des zweiten Paars usw.

(?:x) Steht für  "x", aber die Übereinstimmung wird nicht gespeichert. Diese Klammern werden auch als "non-capturing parentheses" bezeichnet. Die übereinstimmenden Zeichen können nicht wieder eingesetzt werden und die Array-Elemente [1], ..., [n] finden keine Anwendung.
x(?=y)

Steht für "x", jedoch nur wenn "x" vor "y" steht. Dies wird als lookahead (Vorausschauen) bezeichnet.

Zum Beispiel passt /Jack(?=Sprat)/ auf "Jack" nur dann, wenn "Sprat" dahinter steht. Der Ausdruck /Jack(?=Sprat|Frost)/ passt auf "Jack" nur dann, wenn dahinter "Sprat" oder "Frost" steht. Doch weder "Sprat" noch "Frost" ist Teil des übereinstimmenden Ergenisses.

x(?!y)

Passt nur dann auf "x", wenn "x" nicht vor "y" steht. Dies wird auch als negated lookahead (negierte vorausschauende Annahmen) bezeichnet.

Zum Beispiel passt /\d+(?!\.)/ nur dann auf eine Nummer, wenn diese nicht vor einem Dezimalpunkt steht. Der reguläre Ausdruck /\d+(?!\.)/.exec("3.141")  passt auf "141", jedoch nicht auf "3.141".

x|y

Passt auf entweder "x" oder "y".

Zum Beispiel passt der Ausdruck /grüner|roter/  auf "grüner" in "grüner Apfel" und "roter" in "roter Apfel".

{n}

Das n steht für eine postive ganze Zahl. Das Muster passt exakt auf die Anzahl n des vorangestellten Zeichens.

Zum Beispiel passt /a{2}/ nicht auf das "a" in "Schokolade",  jedoch auf alle a's in "Schokolaade" und die ersten beiden a's in "Schokolaaade".

{n,m}

Wobei n und m positive ganze Zahlen sind. Passt auf mindests n und höchstens m Vorkommen des vorangestellten Zeichens. Wenn für n oder m eine 0 stehen soll, kann sie auch weggelassen werden.

Zum Beispiel passt /a{1,3}/ auf nichts in "cndy", jedoch auf das "a" in "candy", die beiden a's in "caandy," und die ersten drei a's in "caaaaaaandy".  Merke: Wenn der Ausdruck auf "caaaaaaandy" angewendet wird, ist die Übereinstimmung "aaa", auch wenn in der Zeichenkette mehr a's enthalten sind.

[xyz]

Die eckigen Klammern kennzeichnen eine Zeichenauswahl. Der Ausdruck stimmt mit allen in den Klammern stehenden Zeichen überein. Mit Hilfe eines Bidestrichs kann ein Bereich (von a bis z) festgelegt werden. Spezielle Zeichen (wie der Punkt (.) oder das Sternchen (*)) haben keine spezielle Bedeutung innerhalb der eckigen Klammern. Sie müssen nicht "escaped" werden. Escape-Sequenzen funktionieren also auch.

Zum Beispiel ist [abcd] dasselbe wie [a-d]. Beides passt auf das "b" in "biegen" und das "d" in "denken". Die Ausdrücke /[a-z.]+/ und /[\w.]+/ passen beide auf "test.i.ng".

[^xyz]

Eine negierte oder komplementäre Zeichenauswahl. Das Zirkumflex-Zeichen an erster Stelle in den Klammern negiert die Zeichenauswahl. Der Ausdruck passt also auf alle Zeichen, die nicht in den Klammern stehen. Es kann mit Hilfe eines Bindestrichs auch ein Bereich von Zeichen spezifiziert werden. Alle Zeichen, die bei einer normalen Zeichenauswahl funktionieren, funktionieren hier ebenso.

Zum Beispiel ist [^abc] dasselbe wie [^a-c]. Beide Ausdrücke passen auf das "r" in "brechen" und das "c" in "campen".

[\b] Passt auf das Steuerzeichen für die Backspace-Taste (U+0008). (Sollte nicht mit \ b verwechselt werden.)
\b

Steht für eine Wortgrenze. Wortgrenzen sind an den Stellen, wo kein anderes Wortzeichen vor oder hinter einem Wortzeichen steht. Eine Wortgrenze wird nicht in die Übereinstimmung aufgenommen. Mit anderen Worten ist die Länge einer Wortgrenze gleich 0 - die Wortgrenze ist der Zwischenraum zwischen einem Wortzeichen und einem Zeichen, das kein Wortzeichen ist oder zwischen einem Wortzeichen und dem Anfang oder Ende der Eingabe. (Sollte nicht mit [\b] verwechselt werden.)

Beispiele:
/\bMon/ passt auf das "Mon" in "Mond" ;
/ll\b/ passt nicht auf "ll" in "Falle", weil "ll" nicht vor einer Wortgrenze steht, sondern vor dem Zeichen "e", wobei es sich um ein Wortzeichen handelt.
/ond\b/ passt auf das "ond" in "Mond", weil "ond"  das Ende der Zeichenkette ist, also nicht vor einem Wortzeichen steht.
Bei /\w\b\w/ wird niemals eine Übereinstimmung gefunden, weil eine Wortgrenze niemals gleichzeitig vor einem Wortzeichen und keinem Wortzeichen stehen kann.

\B

Steht für alle Zeichen, die keine Wortgrenze sind. Dies trifft auf Positionen zu, wo zwei nebeneinanderstehende Zeichen vom selben Typ sind: Entweder sind beide Wortzeichen oder keine Wortzeichen. Der Anfang und das Ende einer Zeichenkette werden nicht als Wortzeichen angesehen, gelten also als Wortgrenzen.

Zum Beispiel passt /\B../ auf "oo" in "noonday" und /y\B./ auf "ye" in "possibly yesterday."

\cX

X ist ein Zeichenbereich von A bis Z. Passt auf ein Steuerzeichen in einer Zeichkette.

Zum Beispiel steht /\cM/ für das Steuerzeichen control-M (U+000D) in einer Zeichenkette.

\d

Steht für Ziffern und ist equivalent zu [0-9].

Zum Beispiel passt /\d/ oder /[0-9]/ auf "2" in "B2 ist die Zimmernummer."

\D

Steht für alle nicht-Ziffern und ist equivalent zu [^0-9].

Zum Beispiel passt /\D/ oder /[^0-9]/ auf "B" in "B2 ist die Zimmernummer."

\f Steht für einen Seitenvorschub (engl. form feed (U+000C)).
\n Steht für einen Zeilenbruch (engl. line feed bzw. new line U+000A).
\r Steht für einen Waagenrücklauf (engl. carriage return (U+000D).
\s

Steht für ein einzelnes Leerraum-Zeichen, einschließlich Leertaste, Tabulator, Seitenvorschub und Zeilenumbruch und ist equivalent zu [ \f\n\r\t\v​\u00A0\u1680​\u180e\u2000​\u2001\u2002​\u2003\u2004​ \u2005\u2006​\u2007\u2008​\u2009\u200a​\u2028\u2029​\u2028\u2029​ \u202f\u205f​\u3000].

Zum Beispiel passt /\s\w*/ auf "bar" in "foo bar".

\S

Steht für ein einzelnes Zeichen, das kein Leerraum-Zeichen ist. Equivalent zu [^ \f\n\r\t\v​\u00A0\u1680​\u180e\u2000​\u2001\u2002​\u2003\u2004​ \u2005\u2006​\u2007\u2008​\u2009\u200a​\u2028\u2029​\u2028\u2029​ \u202f\u205f​\u3000].

Zum Beispiel passt /\S\w*/ auf "foo" in "foo bar".

\t Steht für einen Tabulator (engl. horizontal tab U+0009).
\v Steht für einen vertikalen Tabulator (engl. vertical tabulator (U+000B).
\w

Steht für ein alphanumerisches Zeichen (Wortzeichen), einschließlich Unterstrich. Equivalent zu [A-Za-z0-9_].

Zum Biespiel passt /\w/ auf "a" in "apple" als auch auf "5" in "$5.28" und "3" in "3D".

\W

Steht für ein nicht-alphanumerisches Zeichen (nicht-Wortzeichen). Equivalent zu [^A-Za-z0-9_].

Zum Beispiel passt /\W/ oder /[^A-Za-z0-9_]/ auf das "%" in "50%".

\n

Wobei n eine positive ganze Zahl ist. Ein Rückgriff auf die passenden Zeichen eines eingeklammerten Teilausdrucks. Die Zahl steht hierbei für das jeweilge Klammerpaar an entsprechender Stelle (öffnende Klammern werden gezählt).

Zum Beispiel passt /Apfel(,)\sOrange\1/ auf "Apfel, Orange," in "Apfel, Orange, Kirsche, Pfirsich".

\0 Steht für ein NULL-Zeichen (U+0000). Es sollte kein Ziffer dahinter stehen, weil \0<Ziffer> eine Escape-Sequenz für oktale Zahlen ist.
\xhh Steht für das Zeichen mit dem Code hh (zweistellige hexadezimale Zahl)
\uhhhh Steht für das Zeichen mit dem Code hhhh (vierstellige hexadezimale Zahl)

 

Quelltext der Version

<p>Reguläre Ausdrücke sind Muster, die eingesetzt werden, um Text auf bestimmte Zeichenkombinationen zu überprüfen. Auch reguläre Ausdrücke sind Objekte bei JavaScript. Die Muster werden mit den Methoden <a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/JavaScript/Reference/Global_Objects/RegExp/exec" title="exec"><code>exec</code></a> und <a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/JavaScript/Reference/Global_Objects/RegExp/test" title="test"><code>test</code></a> von <a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/JavaScript/Reference/Global_Objects/RegExp" title="RegExp"><code>RegExp</code></a> und den Methoden <a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/JavaScript/Reference/Global_Objects/String/match" title="match"><code>match</code></a>, <a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/JavaScript/Reference/Global_Objects/String/replace" title="en-US/docs/JavaScript/Reference/Global_Objects/String/replace"><code>replace</code></a>,<a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/JavaScript/Reference/Global_Objects/String/search" title="search"> <code>search</code></a> und <a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/JavaScript/Reference/Global_Objects/String/split" title="split"><code>split</code></a> von <a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/JavaScript/Reference/Global_Objects/String" title="String"><code>String</code></a> verwendet. Dieses Kapitel beschreibt reguläre Ausdrücke in JavaScript.</p>
<h2 id="Erstellen_von_regul.C3.A4ren_Ausdr.C3.BCcken">Erstellen von regulären Ausdrücken</h2>
<p>Ein regulärer Ausdruck kann auf zwei verschiedene Arten erstellt werden.</p>
<p>Zum einen kann ein Literal verwendet werden:</p>
<pre class="brush:js;">
var re = /ab+c/;</pre>
<p>Hierbei findet die Komplilierung des regulären Ausdrucks während der Auswertung des Scripts statt. Wenn der reguläre Ausdruck konstant bleibt, sich also nicht ändert, ist diese Vorgehensweise aufgrund der schnelleren Ausführungsgeschwindigkeit empfehlenswert.</p>
<p>Zum anderen kann wie folgt die Konstruktorfunktion des Objekts <code><a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/JavaScript/Reference/Global_Objects/RegExp" title="en-US/docs/JavaScript/Reference/Global Objects/RegExp">RegExp</a></code> zum Einsatz kommen:</p>
<pre class="brush:js;">
var re = new RegExp("ab+c");</pre>
<p>Bei der Benutzung der Konstruktorfunktion wird der reguläre Ausdruck während der Laufzeit kompiliert. Sie sollte verwendet werden, wenn man weiß, dass sich das Muster während der Laufzeit ändert oder man das Muster noch nicht kennt und von einer anderen Quelle, wie z.B. der Benutzereingabe, bezieht.</p>
<h2 id="Schreiben_von_Mustern_f.C3.BCr_regul.C3.A4re_Ausdr.C3.BCcke">Schreiben von Mustern für reguläre Ausdrücke</h2>
<p>Ein Muster eines regulären Ausdrucks wird aus einfachen Zeichen, wie z.B. /abc/ oder einer Kombination von einfachen und speziellen Zeichen, wie z.B. /ab*c/ oder /Kapitel (\d+)\.\d*/ erstellt. Das letzte Beispiel enthält Klammern, die zur Speicherung verwendet werden. Die Übereinstimmung im Text, welche auf das eingeklammerte Muster passt, wird hierbei für die spätere Verwendung hinterlegt, wie unter <a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions#Using_Parenthesized_Substring_Matches">Benutzung von geklammerten Mustern</a> beschrieben.</p>
<h3 id="Verwendung_von_einfachen_Mustern">Verwendung von einfachen Mustern</h3>
<p>Einfache Muster werden aus Zeichen konstruiert, für die man eine direkte Übereinstimmung finden möchte. Zum Beispiel passt das Muster /abc/ nur dann für eine Zeichenkette, wenn exakt die Zeichen 'abc' aufeinanderfolgend in dieser Reihenfolge vorkommen. Solch eine Übereinstimmung kommt z.B. in der Zeichenkette "Hallo, kennst du das abc?" und "Das müssen wir noch abchecken." vor. In beiden Fällen enthält die Zeichenkette die Zeichenfolge "abc". In der Zeichenkette "Stab" gibt es keine Übereinstimmung, weil die Zeichenfolge "abc" darin nich vorkommt.</p>
<h3 id="Verwendung_von_speziellen_Zeichen">Verwendung von speziellen Zeichen</h3>
<p>Wenn bei der Suche nicht nur nach einer direkten Übereinstimmung, sondern z.B. nach einem oder mehreren aufeinanderfolgenden Vorkommen des Buchstabens "b" oder nach Leerräumen (sowohl Tabulator, Leerzeichen als auch Steuerzeichen) gesucht wird, kommen spezielle Zeichen zum Einsatz. Zum Beispiel stimmt das Muster /ab*c/ mit allen Zeichenkombinationen überein, die ein "a", dann sofort nachfolgend 0 oder mehrere "b" (Das Sternchen bedeutet: 0 oder mehr Vorkommen des vorherigen Zeichens) und anschließend sofort ein "c" enthalten. Demnach wird in der Zeichenfolge "cbbabbbbcdebc" eine Übereinstimmung gefunden, weil das Muster auf die Zeichenfolge "abbbbc" passt.</p>
<p>Die folgende Tabelle zeigt eine komplette Liste der speziellen Zeichen, die in regulären Ausdrücken verwendet werden, mit einer Beschreibung zu deren Bedeutung.</p>
<table class="fullwidth-table">
  <caption style="text-align: left">
    Tabelle 4.1 Spezielle Zeichen in regulären Ausdrücken</caption>
  <thead>
    <tr>
      <th scope="col">Character</th>
      <th scope="col">Meaning</th>
    </tr>
  </thead>
  <tbody>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-backslash" id="special-backslash" name="special-backslash"><code>\</code></a></td>
      <td>Eine der folgenden Bedeutungen:<br />
        <ul>
          <li>Für Zeichen, die normalerweise buchstäblich interpretiert werden, wird mit der Voranstellung des Rückstrichs dafür gesorgt, dass das Zeichen als speziell und nicht als normales Zeichen interpretiert wird. Zum Beispiel stimmt <code>/b/</code> mit dem Zeichen "b" überein. Stellt man dem "b" einen Rückstrich voran, also <code>/\b/</code>, wird das Zeichen als spezielles Zeichen - in diesem Fall als Wortgrenze - gedeutet.</li>
          <li>Bei Zeichen, die normalerweise sofort als spezielle Zeichen interpretiert werden, bewirkt der Rückstrich genau das Gegenteil, d.h. dem Zeichen wird die spezielle Bedeutung genommen und es wird als einfaches Zeichen interpretiert. Zum Beispiel ist das Zeichen * (Sternchen) ein spezielles Zeichen mit der Bedeutung: 0 oder mehr Vorkommen des vorherigen Zeichens. Der Ausdruck /a*/ steht demnach für 0 oder mehr a's. Um dem Zeichen * (Sternchen) die spezielle Bedeutung zu nehmen, stellt man ihm einen Rückstrich voran, z.B. stimmt /a\*/ mit 'a*' überein - der Stern wird nun als einfaches Zeichen interpretiert.</li>
          <li>Das Maskieren eines Zeichens durch die Voranstellung eines Rückstrichs wird auch als <em>escapen</em> bezeichnet. Außerdem sollte man sich merken, dass bei Verwendung der new RegExp("pattern")-Notation auch der Rüchstrich selbst eine spezielle Bedeutung hat und maskiert werden muss, wenn er als normales Zeichen interpretiert werden soll.</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-caret" id="special-caret" name="special-caret"><code>^</code></a></td>
      <td>
        <p>Das Zirkumflex-Zeichen steht für den Anfang der Eingabe. Wenn das Flag für mehrere Zeilen (multiline flag) auf true gesetzt wurde, wird auch eine Übereinstimmung direkt hinter dem Zeichen für einen Zeilenumbruch (\n) gefunden.</p>
        <p>Der Ausdruck <code>/^A/</code> passt zwar auf das "A" in "Apfel", nicht&nbsp; jedoch auf das "A" in "Ein Apfel", weil das "A" bei letzterer Zeichenkette nicht am Anfang steht.</p>
        <p>Dieses Zeichen bedeutet etwas anderes, wenn es als erstes Zeichen innerhalb von eckigen Klammern (einer Zeichenauswahl) steht.</p>
        <p>Zum Beispiel stimmt <code>/[^a-zA-Z\s]/</code> mit der "3" in "Ich habe 3 Schwestern" überein. Mit den eckigen Klammern wird die Zeichenauswahl gekennzeichnet. Das Zirkumflex innerhalb dieser Klammern negiert die aufgezählten Zeichen: nicht a bis z, nicht A bis Z und keine Leerräume wie das Leerzeichen, der Tabulator oder die Steuerzeichen; übrig bleibt allein die "3".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-dollar" id="special-dollar" name="special-dollar"><code>$</code></a></td>
      <td>
        <p>Das Dollarzeichen steht für das Ende der Eingabe. Wenn das Flag für mehrere Zeilen (multiline flag) auf true gesetzt ist, wird auch eine Übereinstimmung direkt hinter dem Zeichen für einen Zeilenumbruch (\n) gefunden.</p>
        <p>Zum Beispiel wird mit <code>/t$/</code> bei "Butter" keine Übereinstimmung gefunden, jedoch bei "Brot", weil das "t" am Ende steht.</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-asterisk" id="special-asterisk" name="special-asterisk"><code>*</code></a></td>
      <td>
        <p>Das Sternchen steht für eine beliebige Anzahl des vorangestellten Zeichens, also 0-mal oder öfter. Das Zeichen muss also nicht unbedingt vorkommen, sondern darf auch einfach nicht vorhanden sein. Das Sternchen wird gerne zusammen mit dem . (Punkt) als Platzhalter für "ein beliebiges Zeichen beliebig oft" verwendet.</p>
        <p>Der Ausdruck <code>/bu*/</code> passt auf "buuuuu" in "Ein Geist buuuuuht" als auch auf "b"&nbsp; in "Ein Blauwal blubbert", jedoch nicht auf "Eine Katze kratzt".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-plus" id="special-plus" name="special-plus"><code>+</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für das vorangestellte Zeichen einmal oder öfter und ist equivalent zu {1,}. Das Zeichen muss für einen Treffer also mindestens einmal vorkommen.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/a+/</code> auf "a" in "Schokolade" und alle a's in "Schokolaaaade".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-questionmark" id="special-questionmark" name="special-questionmark"><code>?</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für das vorangestellte Zeichen 0 oder einmal und ist equivalent zu {0,1}.</p>
        <p>Zum Beispiewird passt <code>/e?le?/</code> sowohl auf "el" in "Engel", als auch auf das "le" in "Kapelle" und auch das "l" in "Oslo".</p>
        <p>Wenn es sofort hinter einen der Quantoren <code>*</code>, <code>+</code>, <code>?</code>, oder <code>{}</code> gestellt wird, deaktiviert es die "Gierigkeit" dieser Quantoren und macht sie "genügsam"(für die minimale Anzahl der passende Zeichen stehend) anstatt der standardmäßigen "Gierigkeit" dieser Quantoren (für die maximale Anzahl der übereinstimmenden Zeichen stehend).</p>
        <p>Zum Beispiel steht der Ausdruck /\d+/ nicht-global auf die Zeichenkette "123abc" angewendet für "123", weil der Quantor + (Pluszeichen) "gierig" ist. Der Ausdruck /\d+?/ steht hingegen nur für "1", weil der Quantor + (Pluszeichen) aufgrund der Beeinflussung durch das hintangestellte ? (Fragezeichen) "genügsam" ist.</p>
        <p>Das Fragezeichen wird auch bei sogenannten <em>lookahead assertions</em> (vorausschauenden Annahmen/Behauptungen) eingesetzt, die in dieser Tabelle unter x(?=y) und x(?!y) beschrieben sind.</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-dot" id="special-dot" name="special-dot"><code>.</code></a></td>
      <td>
        <p>Der Punkt steht für ein einzelnes Zeichen mit Ausnahme des Zeichens für den Zeilenumbruch.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/.n/</code> auf "in" und "än" in der Zeichenkette "nur ein Apfel hängt am Baum", jedoch nicht auf das "n" ganz am Anfang.</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-capturing-parentheses" id="special-capturing-parentheses" name="special-capturing-parentheses"><code>(x)</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für "x", also die eingeklammerten Zeichen. Diese werden gespeichert, damit sie an anderer Stelle wieder eingesetzt werden können. Die Klammern werden auch "capturing parentheses" (aufnehmende Klammern) genannt.</p>
        <p>Zum Beispiel steht <code>/(foo)/</code> für "foo" in "foobar" und gleichzeitig wird "foo" gespeichert. Die passenden Zeichen können durch Array-Elemente wieder eingesetzt werden. Dabei steht <code>[1]</code> für die Zeichen des ersten Klammerpaars, <code>[2]</code> für die Zeichen des zweiten Paars usw.</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-non-capturing-parentheses" id="special-non-capturing-parentheses" name="special-non-capturing-parentheses"><code>(?:x)</code></a></td>
      <td>Steht für&nbsp; "x", aber die Übereinstimmung wird nicht gespeichert. Diese Klammern werden auch als "non-capturing parentheses" bezeichnet. Die übereinstimmenden Zeichen können nicht wieder eingesetzt werden und die Array-Elemente <code>[1]</code>, ..., <code>[n]</code> finden keine Anwendung.</td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-lookahead" id="special-lookahead" name="special-lookahead"><code>x(?=y)</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für "x", jedoch nur wenn "x" vor "y" steht. Dies wird als<em> lookahead</em> (Vorausschauen) bezeichnet.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/Jack(?=Sprat)/</code> auf "Jack" nur dann, wenn "Sprat" dahinter steht. Der Ausdruck <code>/Jack(?=Sprat|Frost)/</code> passt auf "Jack" nur dann, wenn dahinter "Sprat" oder "Frost" steht. Doch weder "Sprat" noch "Frost" ist Teil des übereinstimmenden Ergenisses.</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-negated-look-ahead" id="special-negated-look-ahead" name="special-negated-look-ahead"><code>x(?!y)</code></a></td>
      <td>
        <p>Passt nur dann auf "x", wenn "x" nicht vor "y" steht. Dies wird auch als <em>negated lookahead</em> (negierte vorausschauende Annahmen) bezeichnet.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/\d+(?!\.)/</code> nur dann auf eine Nummer, wenn diese nicht vor einem Dezimalpunkt steht. Der reguläre Ausdruck <code>/\d+(?!\.)/.exec("3.141")</code>&nbsp; passt auf "141", jedoch nicht auf "3.141".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-or" id="special-or" name="special-or"><code>x|y</code></a></td>
      <td>
        <p>Passt auf entweder "x" oder "y".</p>
        <p>Zum Beispiel passt der Ausdruck <code>/grüner|roter/</code>&nbsp; auf "grüner" in "grüner Apfel" und "roter" in "roter Apfel".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-quantifier" id="special-quantifier" name="special-quantifier"><code>{n}</code></a></td>
      <td>
        <p>Das <code>n</code> steht für eine postive ganze Zahl. Das Muster passt exakt auf die Anzahl <code>n</code> des vorangestellten Zeichens.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/a{2}/</code> nicht auf das "a" in "Schokolade",&nbsp; jedoch auf alle a's in "Schokolaade" und die ersten beiden a's in "Schokolaaade".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-quantifier-range" id="special-quantifier-range" name="special-quantifier-range"><code>{n,m}</code></a></td>
      <td>
        <p>Wobei <code>n</code> und <code>m</code> positive ganze Zahlen sind. Passt auf mindests <code>n</code> und höchstens <code>m</code> Vorkommen des vorangestellten Zeichens. Wenn für <code>n</code> oder <code>m</code> eine 0 stehen soll, kann sie auch weggelassen werden.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/a{1,3}/</code> auf nichts in "cndy", jedoch auf das "a" in "candy", die beiden a's in "caandy," und die ersten drei a's in "caaaaaaandy".&nbsp; Merke: Wenn der Ausdruck auf "caaaaaaandy" angewendet wird, ist die Übereinstimmung "aaa", auch wenn in der Zeichenkette mehr a's enthalten sind.</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-character-set" id="special-character-set" name="special-character-set"><code>[xyz]</code></a></td>
      <td>
        <p>Die eckigen Klammern kennzeichnen eine Zeichenauswahl. Der Ausdruck stimmt mit allen in den Klammern stehenden Zeichen überein. Mit Hilfe eines Bidestrichs kann ein Bereich (von a bis z) festgelegt werden. Spezielle Zeichen (wie der Punkt (.) oder das Sternchen (*)) haben keine spezielle Bedeutung innerhalb der eckigen Klammern. Sie müssen nicht "escaped" werden. Escape-Sequenzen funktionieren also auch.</p>
        <p>Zum Beispiel ist <code>[abcd]</code> dasselbe wie <span style="font-family: monospace;">[</span><code>a-d]</code>. Beides passt auf das "b" in "biegen" und das "d" in "denken". Die Ausdrücke<code> /[a-z.]+/</code> und <code>/[\w.]+/</code> passen beide auf "test.i.ng".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-negated-character-set" id="special-negated-character-set" name="special-negated-character-set"><code>[^xyz]</code></a></td>
      <td>
        <p>Eine negierte oder komplementäre Zeichenauswahl. Das Zirkumflex-Zeichen an erster Stelle in den Klammern negiert die Zeichenauswahl. Der Ausdruck passt also auf alle Zeichen, die nicht in den Klammern stehen. Es kann mit Hilfe eines Bindestrichs auch ein Bereich von Zeichen spezifiziert werden. Alle Zeichen, die bei einer normalen Zeichenauswahl funktionieren, funktionieren hier ebenso.</p>
        <p>Zum Beispiel ist <code>[^abc]</code> dasselbe wie <code>[^a-c]</code>. Beide Ausdrücke passen auf das "r" in "brechen" und das "c" in "campen".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-backspace" id="special-backspace" name="special-backspace"><code>[\b]</code></a></td>
      <td>Passt auf das Steuerzeichen für die Backspace-Taste (U+0008). (Sollte nicht mit <code>\ b</code> verwechselt werden.)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-word-boundary" id="special-word-boundary" name="special-word-boundary"><code>\b</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für eine Wortgrenze. Wortgrenzen sind an den Stellen, wo kein anderes Wortzeichen vor oder hinter einem Wortzeichen steht. Eine Wortgrenze wird nicht in die Übereinstimmung aufgenommen. Mit anderen Worten ist die Länge einer Wortgrenze gleich 0 - die Wortgrenze ist der Zwischenraum zwischen einem Wortzeichen und einem Zeichen, das kein Wortzeichen ist oder zwischen einem Wortzeichen und dem Anfang oder Ende der Eingabe. (Sollte nicht mit <code>[\b]</code> verwechselt werden.)</p>
        <p>Beispiele:<br />
          <code>/\bMon/</code> passt auf das "Mon" in "Mond" ;<br />
          <code>/ll\b/</code> passt nicht auf "ll" in "Falle", weil "ll" nicht vor einer Wortgrenze steht, sondern vor dem Zeichen "e", wobei es sich um ein Wortzeichen handelt.<br />
          <code>/ond\b/</code> passt auf das "ond" in "Mond", weil "ond"&nbsp; das Ende der Zeichenkette ist, also nicht vor einem Wortzeichen steht.<br />
          <code>Bei /\w\b\w/</code> wird niemals eine Übereinstimmung gefunden, weil eine Wortgrenze niemals gleichzeitig vor einem Wortzeichen und keinem Wortzeichen stehen kann.</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-non-word-boundary" id="special-non-word-boundary" name="special-non-word-boundary"><code>\B</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für alle Zeichen, die keine Wortgrenze sind. Dies trifft auf Positionen zu, wo zwei nebeneinanderstehende Zeichen vom selben Typ sind: Entweder sind beide Wortzeichen oder keine Wortzeichen. Der Anfang und das Ende einer Zeichenkette werden nicht als Wortzeichen angesehen, gelten also als Wortgrenzen.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/\B../</code> <span style="color:#a52a2a;">auf "oo" in "noonday" und <code>/y\B./</code> auf "ye" in "possibly yesterday."</span></p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-control" id="special-control" name="special-control"><code>\c<em>X</em></code></a></td>
      <td>
        <p><em>X</em> ist ein Zeichenbereich von A bis Z. Passt auf ein Steuerzeichen in einer Zeichkette.</p>
        <p>Zum Beispiel steht <code>/\cM/</code> für das Steuerzeichen control-M (U+000D) in einer Zeichenkette.</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-digit" id="special-digit" name="special-digit"><code>\d</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für Ziffern und ist equivalent zu <code>[0-9]</code>.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/\d/</code> oder <code>/[0-9]/</code> auf "2" in "B2 ist die Zimmernummer."</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-non-digit" id="special-non-digit" name="special-non-digit"><code>\D</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für alle nicht-Ziffern und ist equivalent zu <code>[^0-9]</code>.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/\D/</code> oder <code>/[^0-9]/</code> auf "B" in "B2 ist die Zimmernummer."</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-form-feed" id="special-form-feed" name="special-form-feed"><code>\f</code></a></td>
      <td>Steht für einen Seitenvorschub (<strong>engl. <em>f</em></strong><em>orm feed</em> (U+000C)).</td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-line-feed" id="special-line-feed" name="special-line-feed"><code>\n</code></a></td>
      <td>Steht für einen Zeilenbruch (engl. <em>line feed</em> bzw. <em><strong>n</strong>ew line</em> U+000A).</td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-carriage-return" id="special-carriage-return" name="special-carriage-return"><code>\r</code></a></td>
      <td>Steht für einen Waagenrücklauf (engl. <em>carriage <strong>r</strong>eturn</em> (U+000D).</td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-white-space" id="special-white-space" name="special-white-space"><code>\s</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für ein einzelnes Leerraum-Zeichen, einschließlich Leertaste, Tabulator, Seitenvorschub und Zeilenumbruch und ist equivalent zu <code>[ \f\n\r\t\v​\u00A0\u1680​\u180e\u2000​\u2001\u2002​\u2003\u2004​ \u2005\u2006​\u2007\u2008​\u2009\u200a​\u2028\u2029​\u2028\u2029​ \u202f\u205f​\u3000]</code>.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/\s\w*/</code> auf "bar" in "foo bar".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-non-white-space" id="special-non-white-space" name="special-non-white-space"><code>\S</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für ein einzelnes Zeichen, das kein Leerraum-Zeichen ist. Equivalent zu <code>[^ \f\n\r\t\v​\u00A0\u1680​\u180e\u2000​\u2001\u2002​\u2003\u2004​ \u2005\u2006​\u2007\u2008​\u2009\u200a​\u2028\u2029​\u2028\u2029​ \u202f\u205f​\u3000]</code>.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/\S\w*/</code> auf "foo" in "foo bar".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-tab" id="special-tab" name="special-tab"><code>\t</code></a></td>
      <td>Steht für einen Tabulator (engl. <em>horizontal <strong>t</strong>ab</em> U+0009).</td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-vertical-tab" id="special-vertical-tab" name="special-vertical-tab"><code>\v</code></a></td>
      <td>Steht für einen vertikalen Tabulator (engl. <em><strong>v</strong>ertical tabulator</em> (U+000B).</td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-word" id="special-word" name="special-word"><code>\w</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für ein alphanumerisches Zeichen (Wortzeichen), einschließlich Unterstrich. Equivalent zu <code>[A-Za-z0-9_]</code>.</p>
        <p>Zum Biespiel passt <code>/\w/</code> auf "a" in "apple" als auch auf "5" in "$5.28" und "3" in "3D".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-non-word" id="special-non-word" name="special-non-word"><code>\W</code></a></td>
      <td>
        <p>Steht für ein nicht-alphanumerisches Zeichen (nicht-Wortzeichen). Equivalent zu <code>[^A-Za-z0-9_]</code>.</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/\W/</code> oder <code>/[^A-Za-z0-9_]/</code> auf das "%" in "50%".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-backreference" id="special-backreference" name="special-backreference"><code>\<em>n</em></code></a></td>
      <td>
        <p>Wobei <em>n</em> eine positive ganze Zahl ist. Ein Rückgriff auf die passenden Zeichen eines eingeklammerten Teilausdrucks. Die Zahl steht hierbei für das jeweilge Klammerpaar an entsprechender Stelle (öffnende Klammern werden gezählt).</p>
        <p>Zum Beispiel passt <code>/Apfel(,)\sOrange\1/</code> auf "Apfel, Orange," in "Apfel, Orange, Kirsche, Pfirsich".</p>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-null" id="special-null" name="special-null"><code>\0</code></a></td>
      <td>Steht für ein NULL-Zeichen (U+0000). Es sollte kein Ziffer dahinter stehen, weil <code>\0&lt;Ziffer&gt;</code> eine Escape-Sequenz für oktale Zahlen ist.</td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-hex-escape" id="special-hex-escape" name="special-hex-escape"><code>\x<em>hh</em></code></a></td>
      <td>Steht für das Zeichen mit dem Code <em>hh</em> (zweistellige hexadezimale Zahl)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td><a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/JavaScript/Guide/Regular_Expressions$edit#special-unicode-escape" id="special-unicode-escape" name="special-unicode-escape"><code>\u<em>hhhh</em></code></a></td>
      <td>Steht für das Zeichen mit dem Code <em>hhhh</em> (vierstellige hexadezimale Zahl)</td>
    </tr>
  </tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
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